Heiner Palinkas (1913–2004)
Heiner Palinkas wurde am 15. Februar 1913 in Lehe (heute Bremerhaven) geboren. Schon früh wurde seine Begeisterung für die Kunst durch die Glasmalereien seines ungarischen Vaters geweckt. Während seiner Schulzeit am Realgymnasium Wesermünde prägte ihn der Kunsterzieher Paul Kunze, mit dem ihn bis zu dessen Tod im Jahr 1977 eine enge Freundschaft verband.
Sein Werk umfasst Ölgemälde, Zeichnungen, Tusche- und Kohlearbeiten, Holzschnitte, Radierungen, Glasfenster und Mosaike. Landschaften, Häfen, Schiffe, Menschen und Stillleben gehören zu seinen wichtigsten Motiven. Seine Bilder zeichnen sich durch eine ausdrucksstarke Farbigkeit, große handwerkliche Präzision sowie Einflüsse der klassischen Moderne und des Expressionismus aus.
Nach dem Tod seiner Frau Anneliese entschloss sich Palinkas 1999 zu einem Neuanfang. Er verkaufte sein Haus in Bremerhaven und zog in eine Seniorenresidenz bei Berlin. Mehr als 200 Bilder nahm er mit, um sie dort fertigzustellen. Doch statt der erhofften Ruhe empfand er Heimweh und Entfremdung. Die norddeutsche Küstenlandschaft, die Marsch und der Deich fehlten ihm ebenso wie seine Heimatstadt Bremerhaven. Ein Teil seiner Werke ging beim Umzug verloren, und auch der Wunsch, nach Bremerhaven zurückzukehren, erfüllte sich nicht mehr.
Bis ins hohe Alter arbeitete Palinkas..
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Im Dezember 1899 erhielt Marie Bock zusammen mit Paula Modersohn-Becker und Clara Westhoff die Möglichkeit, ihre Werke in der Kunsthalle Bremen auszustellen. Der neue Leiter des Kunstvereins, Gustav Pauli, wollte damit die Bremer Bevölkerung mit moderner zeitgenössischer Kunst bekannt machen.
Marie Bock ist mit drei Landschaften und einem Porträt vertreten. Paula zeigte zwei Bilder und zahlreiche Studien und Clara hatte die Gelegenheit drei Porträtbüsten auszustellen.
Der Maler und Kunstkritiker Arthur Fitger (1840-1909) schreibt am 20. Dezember 1899 in der Weser Zeitung eine vernichtende Kritik für die Debütantinnen.
Er erwähnt die Plastiken von Clara Westhoff und betonnt ihr ausgesprochenes Talent, aber gleichzeitig ist er empört von den unqualifizierbaren Leistungen "Paula Beckers und Marie Bocks.
So war über ihre ausgestellten Bilder zu lesen:
„einer reinlichen Sprache nicht aus... ...mehr lesen